Über Sam Aziz | SamAziz
Der Autor dieses Buches und Entwickler des Kurses „Übergang durch die Identitätskrise“ ist unter dem professionellen Namen SamAziz bekannt und wird von seinen Begleitern und Schülern „Sam Aziz“ genannt – ein Name, der nicht bloß ein Titel ist, sondern eine lebendige Erzählung von Wandlung, Selbstneudefinition und Hingabe an das Erwachen des Menschen.
Vor allem versteht er sich als Suchender; als ein Mensch, dessen Weg nicht mit fertigen Antworten begann, sondern mit grundlegenden Fragen:
- Wer ist der Mensch?
- Wie entsteht Identität?
- Warum leben so viele von uns in Rollen und Identitäten, die von Familie, Kultur, Angst, Gesellschaft und Macht geformt wurden, noch bevor wir uns selbst wirklich kennenlernen?
- Und wie kann der Mensch auferlegte Identitäten überwinden und zu einem bewussten, authentischen und verantwortungsvollen Leben gelangen?
Sam Aziz wurde 1980 in Teheran geboren – in einem historischen und gesellschaftlichen Umfeld, in dem Menschen oft schon lange vor der Möglichkeit echter Selbsterkenntnis in ein Netz aus Rollen, Erwartungen, Ängsten und begrenzenden Strukturen eingebunden werden. Sein akademischer und geistiger Weg begann im Bereich Software Engineering; doch mit der Zeit erkannte er, dass das komplexeste System nicht im Computercode verborgen liegt, sondern im menschlichen Geist, in der Psyche, im Verhalten und im Schicksal des Menschen.
Vom Erschaffen von Werkzeugen zum Verständnis des Schöpfers.
Von der Entwicklung von Software zur Gestaltung menschlicher Transformationswege.
Von der Analyse äußerer Systeme zur Architektur der inneren Systeme des Menschen.
Seit den frühen 2010er-Jahren widmet er sich mit einem forschungsorientierten Ansatz den Bereichen Selbsterkenntnis, Psychologie, Verhaltenswissenschaften, Soziologie und spirituelle Studien. Im Jahr 2015 gründete er die Bani Adam Foundation of Awareness – eine Bewegung mit dem Ziel, Selbsterkenntnis über bloßes intellektuelles Wissen hinauszuführen und sie in einen praktischen Prozess zur Rekonstruktion der Identität, zur Wiedergewinnung von Selbstbestimmung und zu bewusstem Leben zu verwandeln.
In seiner Sichtweise ist Selbsterkenntnis nicht nur eine innere Übung; sie ist eine Rückgewinnung menschlicher Würde. Er ist überzeugt, dass viele psychische Konflikte nicht lediglich das Ergebnis individueller Schwäche sind, sondern Spiegel äußerer Strukturen, von Erziehung, Kultur, Angst, Unterdrückung, Migration, Entwurzelung, Sinnverlust und der Entfremdung des Menschen von sich selbst. Deshalb bleibt persönliches Wachstum ohne Freiheit, Verantwortung, Sinn und Menschenwürde in seinem Ansatz unvollständig.
Im Jahr 2021 entwickelte sich sein beruflicher Weg in Deutschland weiter, und seine Tätigkeit trat durch die Zusammenarbeit mit dem 44Tage Institut in eine strukturiertere Phase ein – ein Raum, in dem gelebte Erfahrung, wissenschaftliches Wissen, innere Intuition, Bildungsdesign, angewandte Psychologie und Systemdenken zu praktischen Wegen menschlicher Transformation verbunden wurden.
In den vergangenen Jahren hat Sam Aziz seinen wissenschaftlichen und beruflichen Weg durch zahlreiche internationale Ausbildungen in Psychologie, Kognitionswissenschaft, Entscheidungsfindung, psychischer Gesundheit, Positiver Psychologie, Resilienz, Coaching, Organisationsverhalten und Datenanalyse erweitert.
An der University of Cambridge absolvierte er Studien in Kognitiver Psychologie, Neuropsychologie, Entscheidungsfindung, Emotion, Gedächtnis und Lernen, darunter die Spezialisierung The Science of Mind and Decision Making, die sich mit Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Emotion, Entscheidungsprozessen und dem Zusammenhang zwischen Gehirnfunktion und Verhalten beschäftigt.
Außerdem studierte er Allgemeine Psychologie und Kindererziehung über die Yale University, unter anderem im Kurs Introduction to Psychology mit Paul Bloom sowie Everyday Parenting: The ABCs of Child Rearing mit Alan E. Kazdin, Professor für Psychologie und Kinderpsychiatrie.
Im Bereich der Abnormalen Psychologie, der Geschichte psychischer Erkrankungen und der Verhaltensänderung absolvierte er die Spezialisierung Abnormal Psychology an der Wesleyan University – mit Schwerpunkten auf historischer und moderner Diagnostik und Behandlung, empathischen Reaktionen auf menschliches Leid sowie Werkzeugen zur Verbesserung des Lebens von Betroffenen und ihres Umfelds. Zusätzliche Studien zu Schizophrenie, Sozialpsychologie und psychischen Störungen vertieften seine Sicht auf menschliches Leiden, psychologische Zuschreibungen und die komplexe Beziehung zwischen Individuum und Gesellschaft.
Im Bereich Angststörungen, Depression, affektive Störungen, Substanzkonsum und Suchtverhalten absolvierte er Kurse und Spezialisierungen der American Psychological Association / PsycLearn, darunter Psychology of Anxiety, Mood, Substance Use, and Addictive Behaviors, mit Fokus auf diagnostische Kriterien, Prävalenz, Einflussfaktoren und Behandlungsmethoden gemäß ICD-11.
Ein weiterer bedeutender Teil seines wissenschaftlichen Weges liegt in der Positiven Psychologie. Er absolvierte die Spezialisierung Foundations of Positive Psychology an der University of Pennsylvania mit Lehrenden wie Martin E. P. Seligman, James Pawelski, Angela Duckworth und Karen Reivich. Die Inhalte konzentrierten sich auf menschliches Aufblühen, Resilienz, Ausdauer, positive Interventionen und die Gestaltung eines erfüllten Lebens. Dieser Teil seiner Studien verlieh seiner Perspektive eine hoffnungsorientierte Tiefe: Der Mensch ist nicht nur die Summe seiner Wunden und Störungen; er besitzt ebenso die Fähigkeit zu Wachstum, Sinn, Resilienz, bewusster Entscheidung und Selbstneuschöpfung.
Parallel zur Psychologie entwickelte Sam Aziz seinen datenorientierten Ansatz durch das Google Data Analytics Professional Certificate weiter, einschließlich Datenaufbereitung, Verarbeitung, Bereinigung, Analyse, Visualisierung sowie Arbeit mit R, Tableau, SQL und Fallstudien. Dieser analytische Aspekt ermöglicht es ihm, innere Erfahrungen, Verhaltensberichte, Reflexionsformulare, Entwicklungsverläufe und wiederkehrende Lebensmuster nicht nur intuitiv, sondern auch strukturiert, sichtbar und analytisch zu betrachten.
Darüber hinaus absolvierte er Ausbildungen in Coaching, Klientenanalyse, Fähigkeitsbewertung und Klientenbegleitung an der Goodwill Academy, darunter die Kurse Client Intake, Assessments, Skill Analysis and Planning sowie Supporting Clients. In Verbindung mit seiner praktischen Arbeit mit Suchenden und Teilnehmern entstanden daraus Methoden, in denen persönliches Wachstum nicht durch allgemeine Standardlösungen, sondern durch individuelle Analyse, Begleitung und maßgeschneiderte Gestaltung gefördert wird.
Seine Studien zu Schulgesundheit, Sonderpädagogik, ADHS, Autismus, Lernschwierigkeiten, sozial-emotionalem Verhalten und gesundem Lebensstil über das University of Colorado System erweiterten seine Perspektive auf individuelle Unterschiede und besondere Lernbedürfnisse. Ergänzend dazu ermöglichten ihm Ausbildungen in Industriepsychologie am Illinois Tech sowie Organisationsverhalten an der IESE Business School der University of Navarra, den Menschen nicht nur im therapeutischen oder persönlichen Kontext, sondern auch innerhalb von Organisationen, Arbeit, Führung und gesellschaftlichen Rollen zu analysieren.
Im spirituellen und textbezogenen Bereich studierte er außerdem Biblisches Hebräisch am Israel Institute of Biblical Studies / eTeacher in Verbindung mit der Hebrew University of Jerusalem. Dieser Teil seines Weges zeigt sein Interesse an den sprachlichen, symbolischen, mystischen und textuellen Wurzeln des Sinns – dort, wo moderne Psychologie, spirituelle Traditionen, alte Sprachen und die Suche nach Wahrheit zusammenkommen.
Das Ergebnis dieses Weges ist eine Position, die er selbst als Architekt der Identität beschreibt – jemand, der Identität nicht als Etikett, gesellschaftliche Rolle oder bloßes Selbstbild versteht, sondern als lebendige, mehrschichtige und rekonstruierbare Struktur.
In seiner Sichtweise entsteht menschliche Identität an der Schnittstelle mehrerer Ebenen:
- Geist und Körper
- Gefühl und Verhalten
- Familie und Kultur
- Wunde und Sinn
- Freiheit und Verantwortung
- Daten und Intuition
- Wissenschaft und spiritueller Weg
Er ist Entwickler des Programms SEIRS / Astrolabium des Lebens – Übergang durch die Identitätskrise – eines strukturierten Weges zur Rekonstruktion der Identität. Dieser beginnt mit der Entdeckung innerer Werte und Identität, setzt sich über die Analyse von Stärken, Schwächen, Freudequellen, Chancen und Risiken fort, verwandelt Lebensvisionen in Ziele, Projekte und konkrete Aufgaben und verbindet diese schließlich durch Routinen, Reflexion, Fokus und Handlung mit dem Alltag.
Was die Perspektive von Sam Aziz besonders macht, ist die Verbindung dreier grundlegender Ebenen:
Erstens: das Verständnis der menschlichen Psyche – von Angst, Depression, Sucht, Identitätskrisen und inneren Wunden bis hin zu Resilienz, Sinn, Aufblühen und bewusster Wahl.
Zweitens: die Fähigkeit zur Systemgestaltung – also die Übersetzung tiefgehender psychologischer und spiritueller Konzepte in Wege, Übungen, Formulare, Algorithmen, Kennzahlen, Programme und tägliche Praxis.
Drittens: die Verpflichtung gegenüber Menschenwürde und Freiheit – die Überzeugung, dass der Mensch nicht ein Leben lang Gefangener einer ihm auferlegten Rolle bleiben muss, sondern sich selbst erkennen, bewusst wählen, sich neu gestalten und sein Leben auf Grundlage seiner inneren Wahrheit neu aufbauen kann.
In seinen Werken ist Selbsterkenntnis kein endgültiges Ziel; sie ist ein lebendiger Prozess.
- Eine Bewegung von Unbewusstheit zu Einsicht
- von Reaktion zu bewusster Wahl
- von Zersplitterung zu innerer Kohärenz
- von auferlegter Identität zu Authentizität
- und von einem Leben aus Angst zu einem Leben aus Sinn
Er ist überzeugt, dass wahre Transformation dann geschieht, wenn ein Mensch sich selbst wirklich sehen kann, seine unbewussten Muster erkennt, authentische Werte von auferlegten Werten unterscheidet, eine klare Vision für sein Leben entwickelt und diese Vision in kleine, kontinuierliche und umsetzbare Handlungen im Alltag verwandelt.
Nicht als endgültige Antwort,
sondern als Astrolabium zum Sehen.
Nicht um einen neuen Menschen von außen zu erschaffen,
sondern um den Menschen sichtbar zu machen, der seit Anbeginn in der Tiefe seines Wesens darauf wartet, erkannt zu werden.